Pestalozzi-Oberschule

Neusalza-Spremberg

Geschichte der Schule

Die Einweihung der Pestalozzischule am 12.10.1928 führte die drei auseinander liegenden Schulgebäuden zu einer einheitlichen Schule zusammen. Sie war die modernste Volksschule des Kreises Löbau. Es entstand ein Schulgebäude, welches damals und auch heute allen Ansprüchen der Lernenden und Lehrenden entspricht. Der Schulleiter, Herr Kantor Alwin Klix, wurde von 12 Lehrern und Lehrerinnen unterstützt.

In der Nazidiktatur fielen einige Lehrer aus, deshalb stieg die Schülerzahl in den Klassen auf 60 an. Unsere Schule diente 1945 als Feldlazarett. Da Herr Klix verschleppt wurde, hatte Willy Pfahl dessen Funktion übernommen. 1945 mußten 8 Lehrerinnen bis zu 500 Schüler/innen unterrichten. Die Zeiten waren schwer und die Schulleiter wechselten ständig. Es fehlte an Lehrmitteln und Schreibmaterialien.

1948 wurde die erste Pioniergruppe gegründet. Durch Georg Wendler erhielt unsere Schule neue Doppelfenster und im selben Jahr wurde die erste Abschlußprüfung in Klasse 8 durchgeführt.

1953 wurde der Grundschulteil der Klassen 1 bis 8 mit einem Oberschulzug erweitert, der einem heutigen Gymnasium vergleichbar ist. Aber bereits 1955 wurde dieser Teil in einen Mittelschulteil der Klassen 9 und 10 umgewandelt. Das Einzugsgebiet der Schüler reichte von Ebersbach bis Taubenheim und von Neusalza-Spremberg bis nach Cunewalde. 1958 baute man eine neue Heizung ein.

1959 wurde die Mittelschule zur “Allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule” und das Chemiezimmer zum Experimentierzimmer unter Herrn Eckert umfunktioniert. 1978 und 1984 wurde die Schule teilweise erneuert.

Heute ist die Schule ist umfassend saniert. Es wurden moderne Lernkabinette installiert. Heizung, Sanitär, Fenster, Bedachung wurden erneuert. Die Fassade erstrahlt in hellen Farben und für die Zimmer auf der Südseite wurden Sonnenschutzjalousien eingebaut.

Nach Schließung der Mittelschulen in Oppach und Schönbach hat die Pestalozzi-Mittelschule mit ihrem weiter gewachsenen Schülereinzugsbereich noch stärker an Bedeutung gewonnen. Der Schulnetzplan des ehemaligen Landkreises Löbau-Zittau weist die Schule als zweizügige Mittelschule mit dauerhaftem Bestand aus.

Die Grundschüler des Ortes werden in den Grundschulen der Nachbargemeinden Friedersdorf und 0ppach unterrichtet. Das ehemalige Gebäude der Grundschule wird nun als Haus 2 durch die Mittelschule und als Hort genutzt.