Pestalozzi-Oberschule

Neusalza-Spremberg

Berufsorientierung ohne Grenzen

Da in unserer Schule seit jeher sehr großer Wert auf die Berufsorientierung gelegt wird, wurden wir vom ÜAZ Bautzen für das Projekt "Berufsorientierung ohne Grenzen" ausgewählt, welches von der ABS Robur in Kooperation mit der KARR S.A. Agentur Jelenia Gora organisiert und durchgeführt wurde. Dafür wählte die Schule 20 Schüler der Klassen 9 und 10 aus.

Am Montag, dem 11. September, ging es los: Zusammen mit einem Trainer des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes lernten wir in den ersten zwei Tagen die Grundlagen der polnischen Sprache, was uns auch dabei half, uns selbst als Gruppe etwas besser kennenzulernen. Es ist uns zwar nicht leichtgefallen, aber letztendlich hat es bei allen mehr oder weniger gut geklappt. 

Als wir am Mittwoch nach einer etwa zweistündigen Fahrt aus dem Bus stiegen, erwarteten uns zuerst Wolken und Nieselregen, was sich die Woche über leider auch nicht änderte. Durch die kurzen Videos, die uns bei der Begrüßung in der KARR S.A. Agentur gezeigt wurden, bekamen wir jedoch noch einmal einen ganz anderen Eindruck von der Region, die vor allem für ihre Skigebiete bekannt ist. Kurz darauf besuchten wir eine Niederlassung des deutschen Unternehmens KEMPF Fahrzeugbau und das polnische Metallverarbeitungsunternehmen C-FORM Sp. z o.o. Danach besuchten wir noch den Miniaturenpark, der die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region ausstellt und die Kirche Wang in Karpacz. Den Abend verbrachten wir im Schwimmbad des Hotels.

Am nächsten Tag besuchten wir eine polnische Schule und das Stadion des Fußballvereins von Jelenia Gora. Nachmittags unternahmen wir mit polnischen Schülern einen gemeinsamen Ausflug in die Thermen von Cieplice und besichtigten die stillgelegte Uranmine Podgorze.

Freitag verbrachten wir den Vormittag im Nationalpark Riesengebirge und besuchten einen Workshop zum Thema Gravieren in der Glashütte Julia, durch die wir später noch geführt wurden. Am Nachmittag fand die Abschlussveranstaltung des Projektes statt. Mit der Auswertung der Woche und viel Lob starteten wir die Heimreise.

Besonders loben möchten wir das Essen und die Bemühungen aller Organisatoren und Beteiligten. Wir hatten sehr viel Spaß und haben viele neue Erfahrungen gesammelt.
Vielen Dank sagen Julia, Miriam und Cora im Namen der Gruppe

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