Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein:
Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten "normalen" Texten nicht gelingt.
Dies ist ein Blindtext. Dieser Text ist nicht dafür vorgesehen, den Betrachter in die Welt der Dunkelheit zu führen, sondern dafür, einfach etwas Leeres mit etwas Inhaltlosem zu füllen. Eigentlich könnte man diese Plattform als Propagandamaschine verwenden .... dem ist hier aber nicht so!!! Dies ist und bleibt ein sinnloser Blindtext ohne Sinn und Zweck.
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Mit Blindheit per Definition geschlagen, dennoch nicht unsichtbar, präsentiere ich mich als unbeachtetes und ungeliebtes Stiefkind zeitgenössischer Literatur. Meine Bestimmung liegt - wie ich selbst - in engen Grenzen und ist rein platzhalterischer Natur. Kann ein missbrauchtes Wortgefüge eigentlich noch Schlimmeres erleiden, als als Blindtext erdacht und vor der Öffentlichkeit versteckt zu werden?
Dies ist ein Blindtext. Blindtexte sind zumeist weder informativ noch interessant, sondern ausgesprochen langweilig. So auch dieser.